Hilfsmittel aus Mörlenbach
Wir beraten, prüfen die Kostenübernahme, liefern und bauen auf. Vieles läuft über Ihre Kasse, ein Kauf ist ebenso möglich. Und wenn Sie nicht wissen, wie das Gesuchte heißt, erzählen Sie uns einfach, worum es geht.
Pflegebetten
Das Pflegebett ist bei uns das häufigste Hilfsmittel und meistens das erste. Es macht den größten Unterschied, für den Menschen, der darin liegt, und für die, die pflegen. Ein Bett auf Arbeitshöhe schont Ihren Rücken jeden Tag.
Wir liefern das Bett zerlegt und bauen es dort auf, wo es stehen soll. Meistens ist das nicht das Schlafzimmer, sondern das Wohnzimmer, weil dort mehr Platz ist und der Mensch am Leben teilnimmt. Wenn eine Tür zu eng ist oder ein Treppenabsatz im Weg, lösen wir das vor Ort. Danach zeigen wir Ihnen die Bedienung, bis sie sitzt.
In den meisten Fällen wird ein Pflegebett über die Pflegekasse versorgt. Es bleibt Eigentum der Kasse, Sie zahlen einmalig die gesetzliche Zuzahlung, und wir kümmern uns um Lieferung, Wartung und später um die Abholung. Sie müssen sich also nicht an ein Bett binden, das Sie irgendwann nicht mehr brauchen.
Wie schnell es geht, hängt davon ab, ob eine Verordnung und ein Pflegegrad vorliegen. Rufen Sie an und sagen Sie, ab wann es gebraucht wird. Bei einer Entlassung aus dem Krankenhaus richten wir uns nach dem Entlassungstag.
Aufstehen und Gehen
Die meisten Stürze passieren nicht draußen, sondern auf den kurzen Wegen in der Wohnung. Meist genügen kleine Veränderungen, damit jemand wieder sicher unterwegs ist.
Wichtiger als das Modell ist die Einstellung. Ein Rollator, der zu niedrig eingestellt ist, führt zu einer gebeugten Haltung und macht das Gehen unsicherer als vorher. Wir stellen ihn mit Ihnen zusammen richtig ein und Sie gehen hier ein paar Schritte, bevor Sie ihn mitnehmen.
Bringen Sie gern die Schuhe mit, die Sie tatsächlich tragen. Die Höhe hängt daran mehr, als man denkt.
Bad und Toilette
Das Bad ist der Ort, an dem Selbstständigkeit zuerst verloren geht und mit wenigen Handgriffen am ehesten zurückkommt. Für viele Menschen ist das der wichtigste Punkt überhaupt, weil es um Würde geht und nicht um Technik.
Wir schauen mit Ihnen, was in Ihr Bad passt. Manchmal reicht ein Griff an der richtigen Stelle und der Duschhocker wird gar nicht gebraucht.
Liegen und Lagern
Wer viel liegt, bekommt Druck auf immer dieselben Stellen, etwa an Ferse, Steißbein oder Hüfte. Mit der passenden Matratze und guter Lagerung lässt sich viel dafür tun, dass es nicht dazu kommt.
Wir sagen Ihnen, welche Matratze zur Situation passt, und zeigen pflegenden Angehörigen, wie oft und wie umgelagert wird.
Monatliche Pflegehilfsmittel im Wert von 42€
Bei anerkanntem Pflegegrad stehen Ihnen monatlich bis zu 42 € für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel zur Verfügung. Stellen Sie hier beispielhaft zusammen, was Sie benötigen.
Beispielhafte Zusammenstellung – die konkrete Versorgung und Produktauswahl stimmen wir persönlich mit Ihnen ab.
Was Sie außerdem bei uns bekommen
Kompressionsstrümpfe mit Maßanmessung, Bandagen und Orthesen, Blutdruckmessgeräte, Milchpumpen zum Verleih, Hilfsmittel für den Haushalt. Bitte prüfen und nur das aufnehmen, was tatsächlich angeboten wird.
Sind Sie unsicher, ob wir das führen? Rufen Sie an und erzählen Sie uns, worum es geht. Führen wir es nicht, sagen wir Ihnen, wer es hat.
Über die Kasse, kaufen oder kurzfristig mieten
Über die Kasse
Der Normalfall bei Pflegebetten und den meisten Hilfsmitteln. Sie bleiben Eigentum der Pflege- oder Krankenkasse, Sie zahlen einmalig die gesetzliche Zuzahlung. Wir kümmern uns um Lieferung, Wartung und später um die Abholung.
Kaufen
Sinnvoll bei allem, was Sie dauerhaft brauchen oder wo Sie ein bestimmtes Modell möchten, auch wenn es über das hinausgeht, was die Kasse trägt.
Kurzfristig mieten
Für den Ausnahmefall, wenn ein Hilfsmittel überbrückend gebraucht wird, etwa direkt nach einer Operation oder bevor ein Pflegegrad vorliegt. Sie zahlen für den Zeitraum, den Sie es tatsächlich nutzen.
Kosten, Rezept und Pflegegrad
Hier verlaufen zwei Wege, die oft verwechselt werden.
Was Sie selbst tragen, ist meist die gesetzliche Zuzahlung. Wenn Sie davon befreit sind, bringen Sie die Bescheinigung mit. Alles, was über die Leistung der Kasse hinausgeht, nennen wir Ihnen vorher als Preis.
Wenn noch kein Pflegegrad vorliegt, ist das kein Grund zu warten. Wir sagen Ihnen, was jetzt schon geht, und wie der Antrag läuft.
Lieferung, Aufbau und Einweisung
Wir bringen Ihr Hilfsmittel zu Ihnen und stellen es dort auf, wo es gebraucht wird. Danach zeigen wir Ihnen und den pflegenden Angehörigen die Bedienung. Wenn etwas nicht funktioniert, kommen wir vorbei. Wenn sich der Bedarf ändert, tauschen wir. Und wenn das Hilfsmittel nicht mehr gebraucht wird, holen wir es wieder ab.
Warum nicht einfach online bestellen?
Vieles davon gibt es im Internet. Bei einem Bettschutz oder Handschuhen ist das auch in Ordnung. Bei allem anderen entscheidet die Anpassung darüber, ob es hilft.
Kurz beantwortet
Das hängt an Verordnung und Pflegegrad. Sagen Sie uns beim Anruf, ab wann es gebraucht wird, besonders bei einer Entlassung aus dem Krankenhaus. Dann sagen wir Ihnen sofort, was möglich ist.
Für das Pflegebett und die Verbrauchsmittel ja. Für Hilfsmittel über die Krankenkasse nicht, dort brauchen Sie eine Verordnung.
Das Pflegebett kommt zusätzlich. Wir sagen Ihnen, wie viel Platz gebraucht wird, und beim Aufbau räumen wir mit an.
Ja. Kommen Sie in unser Ladengeschäft in Mörlenbach. Vieles steht bei uns und Sie können es ausprobieren.
Sie rufen an, wir kommen. Bei Mietgeräten übernehmen wir Wartung und Reparatur.
Ja. Bei einem Pflegebett oder Umbauten im Bad ist das oft sinnvoll, weil wir dann sehen, wie es bei Ihnen aussieht.
Beschreiben Sie die Situation, nicht das Produkt
Sie brauchen die Fachbegriffe nicht. Erzählen Sie uns, wer versorgt wird und was gerade nicht mehr geht. Den Rest sortieren wir.